Presse

Hier finden Sie aktuelle Presseartikel aus der lokalen Elbe-Elster-Rundschau rund um das Programm in unserem Naturschutzzentrum.

 

Zum Saisonauftakt großer Ansturm im Naturschutzzentrum Kleinrössen

Binnen Minuten durchqueren am Ostersonntag Hunderte Besucher das weit geöffnete Tor des Naturschutzzentrums. Christina Lehmann macht den Weg frei für die Familiensonntags-Saison, die wieder bis Oktober dauert.

Erwachsene wie Kinder jubeln wenig später auf der sonnenüberfluteten Wiese, wenn sie zwischen den Grashalmen oder inmitten der blühenden Sträucher bunte Ostereier finden. „Mehr als 80 Stück hat Meister Lampe versteckt“, verrät die Gastgeberin. Gemeinsam mit anderen freiwilligen Helfern hat ihr Team dafür gesorgt, dass die Gäste – trotz des Hochwasserschadens – auf dem alten Bauernhof all das wieder vorfinden, was seit mehr als einem Jahrzehnt wie ein Magnet wirkt: leckerer Hefeblechkuchen aus dem Steinbackofen, ein hübsch gestalteter Lehr- und Schaugarten, Spiel- und Klettergeräte, Reit-Pony Puppe und allerlei Bauernhof-Getier. Diesmal tummeln sich auch die Schildkröten von Frank Wendler aus Falkenberg munter auf der Wiese.

Im Pavillon wird gebastelt, die Elsterwerkstätten bieten Blumenpflanzen feil, und in der Scheune laden die „Gartenfreunde West“ zur Verkostung ein: leckerer Melde-Salat, Rhabarber-Minze-Konfitüre und anderes mehr – alles Marke „Eigen-Anbau“. Im Garten lässt sich Günter Höse aus Malitschkendorf mit seiner Hildegard schon das zweite Stück Hefekuchen schmecken. „Endlich gibt's den wieder. Im Winter hatte ich schon Entzugserscheinungen“, verrät er schmunzelnd. Beide sind mit dem Auto nach Kleinrössen getourt, während ihre Tischnachbarn – die Krügers – dieselbe Strecke mit dem Drahtesel unterwegs waren. Das sei viel besser als in der Benzinkutsche, bekunden sie. Von den mehr als 50 Hefekuchen sind am späten Nachmittag übrigens nur noch wenige Krümel übrig, um die sich die Spatzen streiten.

Gegen 16 Uhr lichtet sich das bunte Treiben auf der Wiese, aber nur deshalb, weil ein Großteil der Besucher das Ensemble „pro musica“ hören möchte, das im kleinen Kirchlein ein Chorkonzert gibt. Opa Peter Wock aus Tröbitz hat jetzt Platz am Basteltisch und hilft dem fünfjährigen Enkel Vincent beim Ausmalen eines Gips-Osterhasen. Was Christina Lehmann besonders freut: Neben vielen Stammgästen sind auch zahlreiche Besucher zum ersten Mal im Naturschutzzentrum, so wie Familie Schulz aus Bad Liebenwerda. Zum Familiensonntag am 29. Mai zeigen Landfrauen fast vergessene Künste aus der Region. Das Thema lautet dann: „Die Natur des Jahres.“ Gabi Zahn

(Elbe-Elster-Rundschau, 26.04.2011)

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